Bild oben: Setzt man bei einer Binären Option die Laufzeit etwas länger an, dann verringert man die Gefahr, dass sie wegen eines kurzen Ausreißers aus dem Geld endet. Ein Rücksetzer folgt oft auf einen Ausbruch oder eine Trendumkehr und stellt eine kurzzeitige Kontrabewegung gegen die neue Kursrichtung dar. Für solche Situationen eignen sich am besten Optionen mit kürzeren Laufzeiten, da sie zumeist nicht sehr lange Bestand haben. Es stellt natürlich immer eine bestimmte Gefahr dar, während eines bestehenden Trends gegen diesen zu spekulieren.
Auf eine baldige Umkehr deuten oft Divergenzen zwischen Indikatoren und Kurs hin. Läuft beispielsweise ein Kurs weiter nach unten, während der RSI bereits nach oben gedreht hat, dann deutet dies auf einen nahenden Wechsel hin. Nachdem es nicht besonders einfach ist genau am Umkehrpunkt oder kurz davor einzusteigen lohnt es sich oft entweder eine längere Laufzeit auszuwählen oder erst nach dem vollendeten Turn zu platzieren. rechts neben der Fristauswahl abgelaufen ist. Erfahrene Trader verbinden zumeist verschiedene technische Indikatoren miteinander, um genauere Einstiegszeitpunkte und weniger Fehlsignale zu erhalten. Beachten sollte man dabei, dass Indikatoren oftmals erst verzögert reagieren und deshalb eine genaue Abstimmung untereinander zur gegenseitigen Kontrolle und Validierung sinnvoll ist.
Unabhängig vom gewählten Ansatz kann man sein Einstiegstiming noch weiter optimieren. Dazu gehört es beispielsweise auf die verbliebene Zeit für ein Investment zu achten. Tipp: Hat man noch ein paar Minuten bevor ein Trade fixiert werden muss, dann macht es sich manchmal bezahlt diese Frist noch etwas auszureizen, um vielleicht durch einen spontanen Ausreißer eine noch bessere Position zu bekommen.